EWS und ENERCON veröffentlichen aktuellen Untersuchungsrahmen

Auf dieser Karte sind die Untersuchungsbereiche der Zuwegung, die Verschiebefläche der Anlagenstandorte sowie die Planungskulisse des Windparks auf dem Zeller Blauen zu sehen.

Im Vorfeld der angekündigten Informationsmärkte in Zell im Wiesental, Fröhnd und Bürchau veröffentlichen die Projektpartner EWS und ENERCON den aktuellen Unter-suchungsrahmen zum Windpark Zeller Blauen. Dieser umfasst, wie im Flächennut-zungsplan für die Gemeinden Zell im Wiesental und Kleines Wiesental für den Höhenrücken des Zeller Blauens aufgeführt, bis zu neun potentielle Standorte. Im ak-tuellen Untersuchungsrahmen sind auch Flächen von Gemeinden aus dem Gemeinde-verwaltungsverband Schönau enthalten. „Die exakten und finalen Standorte können wir unter anderem erst mit Abschluss der noch das ganze Jahr 2018 laufenden Arten-schutzuntersuchungen festlegen. Bei einigen der potentiell neun Standorte handelt es sich aktuell daher um Flächen, in denen der finale Standort noch zu fixieren ist“, erläutert EWS-Geschäftsführer Tobias Tusch.

Mit den Gemeinden Zell im Wiesental, Kleines Wiesental und Böllen haben die EWS und ENERCON Flächennutzungsverträge geschlossen. Der Gemeinderat der Gemeinde Fröhnd hat Teilen des Flächennutzungsvertrages nicht mehrheitlich zugestimmt, der Gemeinderat der Gemeinde Wembach hat den Abschluss des Flächennutzungsvertra-ges abgelehnt. „Von den potentiell möglichen neun Standorten für Windenergieanla-gen befindet sich einer vollumfänglich auf der Gemarkung der Gemeinde Fröhnd. In der Diskussion mit dem Gemeinderat haben die genauen Standorte eine wichtige Rolle gespielt. Wir würden uns freuen, wenn der Gemeinderat unter Kenntnis des ak-tuellen Untersuchungsrahmens das Thema der Zurverfügungstellung von Flächen nochmals mit uns diskutieren möchte“, blickt Tusch in die Zukunft.

Auf dieser Karte sind die Minimalabstände der potentiellen Anlagenstandorte zu den jeweils am nächsten gelegenen Wohnbebauungen eingezeichnet.

Mit der Planungskulisse für die möglichen Standorte werden auch Optionen für die Zuwegung bekannt gegeben. „Die abschließende Zuwegung werden wir erst festlegen, wenn sich die genauen Anlagenstandorte im Zuge der weiteren Projektentwick-lung konkretisiert haben. Grundsätzlich ist eine Zuwegung über den westlichen wie über den östlichen Teil des Höhenrückens möglich“, erläutert ENERCON-Projektleiter Jonas Besseler. „Hinsichtlich der Abstände zur Wohnbebauung liegen wir mit den po-tentiell geplanten Standorten deutlich über den im Flächennutzungsplan definierten Mindestabständen von 700 m zu allgemeinen Wohngebieten und 500 m zu Wohnhäu-sern im Außenbereich. Wir hoffen, hiermit viele Sorgen von Anwohnern zu nehmen“, wünschen sich Besseler und Tusch.